Gut, Böse, Problematisch
Der Text orientiert sich stark an den Überlegungen, Aufbau und Formulierungen aus dem Buch Theorien des Bösen zur Einführung von Jörg Noller.
In einigen Communities (z. B. Chaos) gewinne ich immer wieder den Eindruck, dass einzelne Individuen schnell als “gut” oder “böse” bezeichnet werden. Dabei wirkt es oft so, als ob es sich um absolute, unveränderliche Eigenschaft handelt, die eine Person dämonisieren oder heiligsprechen. Und insbesondere der Begriff “problematisch” scheint mir oftmals synonym mit “böse” verwendet zu werden. Eine Schwarz-Weiße-Verwendung (insbesondere ohne weitere Überlegungen zu den Begriffen) solcher Begriffe bringt diverse Probleme mit sich, nicht zuletzt eine Spaltung der Community.
Zweifellos gibt es Menschen, deren Handlungen moralisch zweifelhaft oder verwerflich sind. Aber ist es angemessen, davon zu sprechen, dass diese Menschen böse (oder in manchen Communities im synonymen Sinne gerne auch “problematisch”) sind?
Da ich selbst daran beteiligt bin, Communities zu managen oder Teil von Communities bin, habe ich ein gewisses Interesse daran, fundierte und angemessene Entscheidungen zu treffen und unangemessene Entscheidungen zu kritisieren. Ich gehe aber fest davon aus, dass ich falsch liegen werde, sich meine Ansichten mit der Zeit ändern werden, verbessern werden, qualifizierter und fundierter werden und dieser Text nur eine Momentaufnahme meiner aktuellen Ansichten ist - keep that in mind!
Das Böse
Um das Böse weiter zu differenzieren, ergibt es Sinn, die Begrifflichkeiten weiter zu verfeinern.
Arten des Bösen
Zunächst einmal malum physicum, das Böse im Sinne des Schlechten, als natürliches Übel, beispielsweise in Gestalt von Krankheit. Hier ist das Böse nicht eine Folge der menschlichen Freiheit, kann also keinem Willen zugerechnet werden, sondern ist etwas passives. Es stößt einem zu, beeinträchtigt und gefährdet das Leben.
Dann das malum morale, das “moralische Übel”, ein bewusstes, willentliches und aktives Zufügen von Schaden, innerhalb der menschlichen Freiheit.
Und schließlich das malum metaphysicum, die Annahme, dass der Mensch generell endlich ist und daher immer schon ein Mangel vorliegt.
Und hier ist bereits die erste spannende Überlegung möglich, denn der Fokus der meisten Betrachtungen scheint auf dem malum morale zu liegen, demjenigen Bösen, welches willentlichen Aktivitäten des Menschen zurechenbar ist. Man kann es sich an dieser Stelle als Community sehr einfach machen und nach dem Motto “Jeder ist seines Glückes Schmied” jedes Individuum vollständig für das eigene Handeln verantwortlich machen. Aber ist das Sinnvoll? Sind wir alle so unfehlbar, dass jede böse Handlung unweigerlich eine aktive, willentliche Schadenshandlung ist?
Und schließlich ist auch offen, inwieweit das Böse aus dieser Auffassung “als etwas, was nicht sein soll, aber dennoch irgendwie ist, […]” existiert. Denn, daraus ergibt sich die Frage “Existiert das Böse, insofern es nicht sein soll, auf dieselbe Weise wie das Gute, das sein soll, besitzt es also denselben Grad an Wirklichkeit, oder ist es gegenüber dem Guten weniger real?”.
Existenz des Bösen
Dazu gibt es zwei Überlegungen im Buch, die Privationstheorie des Bösen und die Perversionstheorie des Bösen.
Erstere versteht das Böse als dem Guten untergeordnet, als etwas prinzipiell Defizitäres, das sich aus menschlichem Unvermögen, Schwäche oder einem Mangel an Freiheit und Reflexion ergibt. Unter dieser Annahme ist es entsprechend weder möglich, noch sinnvoll, die vollständige Verantwortlichkeit für böses Handeln beim einzelnen Individuum zu suchen.
Zweitere versteht das Böse als dem Guten gleichrangig und somit nicht als Mangel, sondern als eine andere Seinsweise, die pervertiert und damit letztendlich zerstört, als “Vernunft zur Unvernunft”. Vorausgesetzt, dass die bösen Entscheidungen bewusst und aus bestimmten Gründen vollzogen werden, sind sie als subjektive Realisierung im Vollzug der menschlichen Freiheit zu verstehen. Somit sind Gut und Böse Formen der menschlichen Freiheit. Das Böse ist nach dieser Überlegung ein Grenzphänomen.
Es steht zwischen Sein und Nichts, zwischen Subjektivität und Objektivität, zwischen Abstoßung und Anziehung, zwishen Aktivität und Passivität, zwischen Begriff und Gefühl, zwischen Beschreibung und Wertung, zwischen Vernunft und Unvernunft, zwischen Beschränkung und Freiheit, zwischen Anerkennung und Verdränung. Das so verstandene Böse besitzt eine Aktivität, Struktur und Ausrichtung, die es von von bloßen Übeln oder privativen Phänomenen unterscheidet. Diese Aktivität des Bösen ist derart verfasst, dass sie eine Ordnung erzeugt, innerhalb deren individuellen Zwecksetzungen als gerechtfertigt erscheinen […] Die scheinhafte Ordnung des Bösen, die sich seiner destruktiven Aktivität verdankt, besitzt damit aber nur ephemere Geltung, da sie ihre Basis und damit in letzter Konsequent sich selbst zerstört.
Interlude
An dieser Stelle ergeben sich viele spannende Fragen, Anregungen und Verschmelzungen, die zum Reflektieren einladen. Und nicht nur aus philosophischen, sondern auch aus theologischen, ästhetischen, ethischen, psychologischen und anderen Sichtweisen bleiben offene Fragen bestehen. Beispielsweise: Wie weit spielen neurobiologische Veranlagungen (“Hirnchemie”) und Sozialisierung eine Rolle bei bösen Entscheidungen?
Ich kritisiere oft, dass in Spaces zwar das menschliche Unvermögen, Ungleichheit und andere Mängel anerkannt werden (beispielsweise unter dem Stichwort Privilegien oder Schicksalsschläge), aber Fehlverhalten dennoch so bestraft wird, als ob die vollständige moralische Verantwortlichkeit bei dem betroffenen Individuum liegt, ohne die Hintergründe und Umstände mit einzubeziehen.
Und selbst angenommen, dass Individuen basierend auf den bisherigen Überlegungen bis zu diesem Punkt vollständig für ihr Handeln verantwortlich sind, so ergeben sich anschließend neue Fragen nach Willen, Wahl und Vernunft, die nur viel zu selten hinreichend in entsprechende Entscheidungen und Überlegungen mit einbezogen und beantwortet werden. Könnte das Böse in diesem Sinne beispielsweise als eigentlicher (und legitimer) Ausdruck der menschlichen Freiheit aufgefasst werden? Und wie kann das Böse aus Gründen erfolgen, wenn es doch Ordnung und Vernunft entgegenläuft und zu zerstören versucht?
Überlegungen wie diese finden sich auch beispielsweise bereits im biblischen Mythos des Sündenfalls. Erkenntnis von Gut und Böse ist dort nur zum Preis der Endlichkeit durch die böse Handlung möglich.
Der sterbliche Mensch steht in seiner wriklichen Freiheit zum Bösen zwischen dem unfreien Tier, das keine Scham kennt, und der göttlichen Ewigkeit des Guten.
Community Arbeit
Auch wenn es extrem schwierig ist, sehe ich es als essenzielle Aufgabe einer guten Community, sich mit genau diesen Thematiken und Gratwanderungen kritisch auseinanderzusetzen und nicht in Schwarz-Weiß-Denken zu verfallen.
Insbesondere, wenn es darum geht, Fehlverhalten zu sanktionieren oder Grundsatzentscheidungen zu treffen, denn ich nehme an, dass die meisten Handlungen und Entscheidungen direkt mit den obigen Überlegungen und den Definitionen von Gut und Böse verknüpft sind, bzw. sich daraus ergeben.
Bevor ich jedoch anfange, schlechte Laune durch konkrete Beispiele zu bekommen, zurück zum Thema!
Die Philosophen
Es gibt diverseste Philosophen, die sich mit dem Thema auseinandergesetzt haben und in dem Buch aufgegriffen werden, beispielsweise Platon, Augustinus, Thomas von Aquin, Hobbes, Leibniz, Rousseau, Kant, Fichte, Schelling, Hegel, Schopenhauer, Kierkegaard, Nietzsche und Arendt.
Einige der (stark verkürzten) folgenden Positionen finde ich dabei besonders spannend und möchte sie daher kurz erwähnen:
Schelling
Nach Schelling sind hinsichtlich der Elemente (Eigenwille und Universalwille) Gut und Böse identisch. Beides unterscheidet sich hinsichtlich der Form der Einheit beider Prinzipien, so definiert sich das Gute aus dem Einsatz des Eigenwillens für den Universalwillen und das Böse daraus, was das Allgemeine für rein private Zwecke missbraucht.
Hegel
Hegel definiert das Böse nicht über die Freiheit des Willens, sondern aus der Logik der Begriffe.
Das Böse besteht in dem Beruhen auf sich gegen das Gute; es ist die positive Negativität. […] Die Erkenntnis ist erst das Setzen des Gegensatzes, in dem das Böse ist.
Das Böse wird also als Abstraktion gesehen, die nur im Gegensatz zum Guten eine Bedeutung erhält. So ist u.a. nicht der Mensch als Naturwesen böse, sondern der Mensch als Vernunftwesen, wenn er die Vernunft zugunsten der Natur aufgibt.
Schopenhauer
Schopenhauer geht davon aus, dass Leiden dem Leben wesentlich ist und in diesem Zustand des Mangels alles Glück negativer, nicht positiver Natur ist, sodass es immer nur temporär von einem Schmerz oder Mangel löst.
[…] daß jedes in dieser grenzelnlosen Welt gänzlich verschwindende und zu nichts verkleinerte Individuum dennoch sich zum Mittelpunkt der Welt macht, seine eigene Existenz znd Wohlsein vor allem andern berücksichtigt, ja auf dem natürlichen Standpunkt alles andere dieser aufzuopfern bereit ist, bereit ist die Welt zu vernichten, um nur sein eigenes Selbst, diesen Tropfen im Meer, etwas länger zu erhalten.
Kierkegaard
Bei Kierkegaard kommt die Frage nach dem Verhältnis von Erkenntnis und Willen auf.
Ist nämlich die Sünde Unwissenheit, so existiert ja die Sünde eigentlich nicht; denn die Sünde ist ja gerade Bewußtheit. Bedeutet die Sünde, daß man das Richtige nicht kennt, so daß man deshalb das Falsche tut, so existiert die Sünde nicht.
Die Möglichkeit des wissentlich und willentlich Sündigens wird dabei dadurch ermöglicht, die Erkenntnis durch zeitlichen Aufschub willentlich zu verdunkeln.
Arendt
Zu Hannah Arendt habe ich noch vor, weitere Texte zu lesen, und eine Zusammenfassung zum Text im Buch lässt sich kaum durchführen, da ich fast alles an den Ausführungen faszinierend finde. Insbesondere, da sich mit dem modernen Bösen des 20. Jahrhunderts im Sinne von Ideologie und Totalitarismus befasst wird. Im Kern steht das Konzept der “Banalität des Bösen”, eine Perversion, die sich als Privation tarnt.
Das totalitäre Böse des 20. Jahrhunderts zeigt sich wesentlich apersonal, ohne bestimmende Motive und definitive Gründe, die es verständlich machen: Das größte Böse ist nicht radikal, es hat keine Wurzeln, und weil es keine Wurzeln hat, hat es keine Grenzuen, kann sich ins unvorstellbar Extreme entwickeln und über die ganze Welt ausbreiten. […] Das größte begangene Böse ist das Böse, das von Niemanden getan wurde, das heißt, von menschlichen Wesen, die sich weigern, Personen zu sein.
Und jetzt?
Natürlich helfen all diese Anregungen weder bei der abschließenden Beantwortung der zuvor gestellten Fragen, noch bei der finalen Definition der Begriffe Gut und Böse. Einige der Antworten auf die zuvor angerissenen Fragen bedürfen weiterer Überlegungen, erfordern Konzepte von Strafe, Moral, Erkenntnis und vieles mehr. Dennoch helfen diese Denkanstöße und Fragen meiner Meinung nach dabei, sich ein differenzierteres Bild von den Fragestellungen zu machen und mögliche Antworten zu finden. So gibt es auch im erwähnten Buch entsprechend weitere Überlegungen.
Weitere Überlegungen
Eine Möglichkeit wäre natürlich, die Begriffe Gut und Böse nicht zu verwenden, sinnhafter scheint jedoch eine kritische Verwendung der Begriffe.
In zu starker Verwendung dämonisiert der Begriff des Bösen, in zu schwacher Verwendung verliert er an Bedeutung. Beide Male wird dabei das Subjekt des Bösen in letzter Konsequenz zu einem unfreien Objekt degradiert, als unwandelbares böses Wesen, oder als prädeterminiertes Problem der Evolution und Sozialisierung. Um der Freiheit des Subjekts gerecht zu werden, ohne zu dämonisieren oder moralisch zu relativieren, muss das Böse also als Vollzug freier Subjekte verstanden werden, die immer auch die Möglichkeit einer Wandlung zum Guten besitzen und somit keine unveränderlichen Dinge sind.
Communities und Strafen
Insbesondere wegen dieser Möglichkeit der Wandlung ergibt sich für mich ein wichtiger Punkt und ich möchte an dieser Stelle daher in Bezug auf Communities erneut anmerken, dass Strafen (beispielsweise Ausschlüsse) immer einen hauptsächlichen Reformationscharakter haben sollten. Prävention statt Vergeltung. So schreibt Fritz Bauer beispielsweise:
Kein Vernünftiger straft, weil gefehlt wurde, sondern damit nicht mehr gefehlt werde.
Wie oft werden Menschen ohne soziales Netz, die dringend den Austausch in einer Community benötigen, um sich zu bessern, ausgeschlossen, weil sie nicht dem Ideal entsprechen? Natürlich sollten Opfer geschützt werden, und Fehlverhalten sanktioniert werden, aber in angemessener Weise. Ein Ausschluss oder eine harte Strafe ist nicht immer der Weg, wie sich eine Person nachhaltig bessern wird, und verlagert die Probleme möglicherweise nur an einen neuen Ort. Keine Strafe wird eine Tat je ungeschehen machen, allerdings heißt das auch nicht, dass böse Taten gutgeheißen werden sollten. In jedem Falle sollten Zweck und Mittel einer Strafe gut bedacht sein.
Und so sehe ich auch eine Verantwortung darin, dass andere eine Möglichkeit bekommen, sich entsprechend zu bessern, und auch darin, ein Umfeld zu schaffen, das dies begünstigt. Zu behaupten, dass eine Community keinen Anteil an den Taten einzelner hat, ist einfach, aber falsch. So schreibt Nietzsche beispielsweise:
Die Menschen werden durch Anlage und Umwelt zu ihren Handlungen disponiert, sie sind nicht zum Verbrechen ein für allemal prädestiniert. Die Umwelt ist immer wandelbar. Die Umwelt besteht aus Menschen, die helfen können.“
Die Umwelt besteht aus Menschen, die helfen können! Wir sind diese Umwelt und haben die Möglichkeit, zu helfen, zu bessern, menschlich zu sein. Es liegt an uns, die Werte zu leben, die wir in der Community sehen wollen, und für mich ist Menschlichkeit und Anerkennung der Wandelbarkeit anderer einer davon.
Du bist böse!
In diesem Sinne kann es dann auch böse sein, andere als böse zu bezeichnen, wenn mittels des Begriffs andere Menschen generell zu Feinden erklärt und ihnen eine Wandlungsfähigkeit kategorisch abgesprochen wird. Auch Sprechakte sind Handlungen, die die Welt so strukturieren, dass Gewalt darin ihren Platz hat. Generell scheint es mir nicht sinnvoll, andere vorschnell als böse zu bezeichnen, wenn ich mich selbst und das Gegenüber als Subjekte der Freiheit begreife und dadurch prinzipiell selbst jederzeit unter den Begriff fallen kann.
Du bist gut?
Abschließend ergibt es Sinn, nach den vorherigen Überlegungen auch noch einmal den Begriff des Guten zu betrachten und dazu die Überlegungen aus dem Buch aufzugreifen.
Spannenderweise wird darauf eingegangen, dass das Gute oftmals weniger als eine Form der Freiheit erscheint, als das Böse. Das wird damit erklärt, dass das Gute dem geläufigen Sinn nach mit der Bereitschaft verknüpft ist, sich dem Interesse der Allgemeinheit unterzuordnen und individuelle Freiheit aufzugeben oder Beschränkungen darin zu akzeptieren, eine “Banalität des Guten”. Eine privative Auffassung des Guten, bei der die gesellschaftlichen Belange nicht “gestört” werden und man “funktioniert”.
Ironischerweise kenne ich viele Wesen, die diese Ansicht teilen, jedoch genormt auf ihre eigenen Communities, und andernfalls verachten. Vermutlich deshalb, weil die eigenen Wesenszüge, Ansichten und Ziele zwar mit der normativen Gesellschaft kollidieren, dort jedoch mit den Interessen der Community bereits identisch sind.
Statt als Verzicht auf Freiheit müsste, so das Buch, jedoch ein Begriff entwickelt werden, der das Böse in sich aufgehoben hat, insofern das Gute gerade auch in der Entfaltung und Behauptung individueller Freiheit bestheht. So würden sowohl das Gute, als auch das Böse, in derselben Freiheit wurzeln und nicht mehr Unfreiheit und Freiheit, sondern Qualitäten ein und derselben Freiheit eines endlichen Individuums bezeichnen.
Damit geht es dann auch nicht mehr um die bloße Unterordnung der Individualinteressen unter die Interessen der Allgemeinheit, sondern um deren konstruktiven Gebrauch und deren Entfaltung im Dienste der Allgemeinheit.
Gut und Böse
Abschließend wird im Buch festgestellt, dass es sich somit bei den entwickelten Auffassungen von Gut und Böse um die Form eines freien Vollzugs aus den Herausforderungen der Welt (einmal mit konstruktiver, einmal mit destruktiver Absicht) handelt. Das Böse zeigt also nicht die Grenze der Freiheit zur Unfreiheit an, sondern den richtigen oder verfehlten Gebrauch der Freiheit.
Zusammen mit dem Begriff des Guten wird die Freiheit so von zwei Seiten her bestimmt und erhält auf diese Weise eine qualitative anstatt einer bloß quantitativen Bedeutung.